Für Eltern

 

 

Hilfe bei Lese-Rechtschreibschwäche (LRS)

 

Kinder mit LRS oder Legasthenie haben Probleme beim Lesen- und /oder Schreiben lernen.

 

Typische Merkmale einer Lese- Rechtschreibstörungen sind z.B.:

  • Schwierigkeiten beim Benennen von Buchstaben
  • Unfähigkeit Reime zu erkennen und zu bilden
  • Unfähigkeit Laute im gesprochenen Wort herauszuhören
  • Unfähigkeit Einzellaute zu einem Wort zusammenzuziehen
  • Auslassen von Buchstaben beim Lesen oder Schreiben, z.B. Madarine statt Mandarine
  • Ersetzen von Buchstaben beim Lesen oder Schreiben, z.B. Schrant statt Schrank
  • Auslassen von Wortteilen beim Lesen oder Schreiben, z.B. Fahrkette statt Fahrradkette
  • Auslassen von Endungen beim Lesen oder Schreiben, z.B. gegang statt gegangen
  • Verwechslung von ähnlich aussehenden oder ähnlich klingenden Buchstaben und Lauten, z.B. p/b/q/d    e/i    o/u    m/n/u
  • Viele Fehler beim Abschreiben
  • Sehr langsames Lesetempo

 

Wenn ihr Kind trotz häuslicher Übungen, Nachhilfe oder Förderunterricht keine wesentlichen Verbesserungen im Lesen und Schreiben erreicht, und sich vielleicht sogar schon verweigert oder Schulangst entwickelt, sollten Sie nicht lange warten! Eine ausführliche Diagnostik und Anamnese gibt Ihnen Aufschluss darüber, welche Probleme in welchem Schweregrad beim Erlernen des Lesens und Schreibens vorliegen und welche Therapiekonzepte und Trainingsprogramme sich anbieten.

Ausführlichere Informationen zu Diagnostik und Therapie bei Lese-Rechtschreibstörungen als PDF-Download!

 


 

Erstberatung:
Telefonisch oder per E-Mail

Diagnostik/Anamnese:
1-2 Sitzungen, jeweils 45 - 60 min

Therapie:
1 x pro Woche 60 min 
effektive Therapiezeit 45 min., 15 min. 
Vor- und Nachbereitungszeit/Elterngespräch

Kosten:

monatlich 199,-€ (hier gilt die Ferienregelung) *

 

 

Hilfe bei Rechenschwäche / Rechenstörungen (Dyskalkulie)

Diese drei Bezeichnungen werden oft synonym verwendet und beschreiben Störungen im Erwerb der Rechenkompetenz. Anders als bei Schwierigkeiten im Schriftspracherwerb fallen Schwierigkeiten im Erwerb der Rechenkompetenz häufig erst spät auf. Die Kinder sind oft in der Lage durch kluge Kompensationsstrategien ihre eigentlichen Schwierigkeiten zu verdecken, so dass selbst Lehrer_innen zum Teil erst in der 3. Klasse feststellen, dass das Kind Probleme im Umgang mit Zahlen hat.

 

Typische Merkmale einer Dyskalkulie sind:

  • Zählen statt Rechnen
  • Ergebnisse mathematischer Aufgabe werden geraten
  • Hunderter, Zehner, Einer werden verwechselt, z.B. 47 statt 74
  • Unverständnis von Tauschaufgaben, z.B. 4+3 = 3+4
  • Unverständnis von Umkehraufgaben, z.B. 4x5 = 20, weil 20:5 = 4
  • Unverständnis von Platzhalteraufgaben, z.B. x-3 = 15 
  • Transferaufgaben sind oftmals nicht leistbar, z.B. 2+3 = 5 und 2+13 = 15
  • bei Textaufgaben passen die Antworten nicht zu den Fragen
  • Probleme im Umgang mit der Uhr 
  • Unsicherheiten beim Abschätzen und Berechnen von Zeitspannen und Geldbeträgen
  • Schwierigkeiten im Abschätzen von Größen, Längen oder Gewichten

 

Um festzustellen, ob Ihr Kind tatsächlich unter einer Rechenstörung leidet oder lediglich Verständnisprobleme in Teilbereichen der Arithmetik hat, ist eine ausführliche Diagnostik und Anamnese notwendig.

Ausführlichere Informationen zu Diagnostik und Therapie bei Dyskalkulie als PDF-Download!

 


 

Erstberatung:
Telefonisch oder per E-Mail

Diagnostik/Anamnese:
1-2 Sitzungen, jeweils 45 - 60 min

Therapie: *
1 x pro Woche 60 min 
effektive Therapiezeit 45 min., 15 min. 
Vor- und Nachbereitungszeit/Elterngespräch

Kosten: 

monatlich 199,-€ (hier gilt die Ferienregelung) *

 

 

Hilfe bei Lernverweigerung / übergreifenden Lern- und Leistungsstörungen


Kinder lernen von Geburt an.
In den ersten 6 Lebensjahren lernen wir so viel und schnell wie niemals wieder in unserem Leben. Und das ganz nebenbei!

 

Niemand muss uns erklären, wie wir sprechen oder laufen lernen. Wir lernen es ganz ohne vorgedachten Lehrgang, ohne didaktische Prinzipien, forschend, entdeckend nach dem Prinzip „Try and Error“ und über positive Verstärkung, also subjektives Erfolgsempfinden. Lernen funktioniert konstruktivistisch und oft unbemerkt. Lernen findet in Beziehungen statt.

 

Mit dem Eintritt in die Schule beginnt für viele Kinder zum ersten Mal das zielgerichtete, explizite Lernen.
Wenn es gut läuft, macht das Kind die gleichen positiven Lernerfahrungen wie schon vor der Schule und meistert neue Herausforderungen mit Bravour.


Wenn es schlecht läuft, schaffen Kinder den Übergang in die Schule nur mit großem Leidensdruck. Möglicherweise stellen sich Schwierigkeiten beim Erlernen von Lesen, Schreiben oder Rechnen ein, die nicht allein durch „Abwarten“ und „Auswachsen“ wieder verschwinden.


Doch auch andere Probleme katapultieren Kinder oftmals in einen Teufelskreis von Lern- und Leistungsstörungen. Schwierigkeiten bei sozialen Integrationsprozessen, innere Unruhe und Impulsivität oder besondere Zurückhaltung erschweren oft das Ankommen im Schulalltag.

 

Remo Largo spricht vom so genannten „fit in“. Nicht nur das Kind muss ins System passen, sondern auch das System zum Kind.

Damit sich ein Kind aus seinen Vermeidungsstrategien und diesem sich selbstverstärkenden negativen Kreislauf befreien kann, braucht es Hilfe von den Erwachsenen, die Bezugspersonen sind und Lernbeziehungen mitgestalten.

 

Im Rahmen einer ausführlichen Anamnese machen wir das Ursachengefüge der Lern- und Leistungsstörung sichtbar, und bauen gemeinsam stabile positive Lernstrukturen und –beziehungen auf.



Beispiele für weiterführende Literatur

  • Remo Largo, Martin Beglinger; 2010: Schülerjahre. Wie Kinder besser lernen.
  • Fritz Jansen, Uta Streit; 2006: Positiv lernen.
  • Dieter Betz, Helga Breuninger; 1998: Teufelskreis: Lernstörungen. Theoretische Grundlegung und Standardprogramm (Materialien für die klinische Praxis)

 


 

Erstberatung:
Telefonisch oder per E-Mail

Diagnostik/Anamnese:
1-2 Sitzungen, jeweils 45 - 60 min

Therapie: *
1 x pro Woche 60 min 
effektive Therapiezeit 45 min., 15 min. 
Vor- und Nachbereitungszeit/Elterngespräch

Kosten:

monatlich 199,-€ (hier gilt die Ferienregelung) *

 

 

 

Hilfe bei Entwicklungsstörungen motorischer Funktionen (PäPKI®)

 

Bei diesem ganzheitlichen medizinisch- pädagogischen Förderkonzept steht das

  • Diagnostizieren von möglichen körperlichen Unreifen und deren Behebung sowie 
  • die Aufklärung über bestehende Zusammenhänge zwischen körperlicher Reife und kognitivem Leistungsvermögen im Vordergrund. 
  • Es schafft die körperlichen und sensomotorischen Voraussetzungen für das Lernen, so dass sich das Kind deutlich müheloser auf intellektuelle Lernprozesse wie Lesen, Schreiben und Rechnen einlassen kann. Somit profitieren von diesem förderdiagnostischen Konzept sowohl Kinder im
  • Vorschulalter als auch
  • Schulkinder, die bereits durch neuromotorische Aufrichtungsdefizite aufgefallen sind

 

Kosten:

Die Erstberatung kann telefonisch erfolgen und ist kostenfrei.

 

Diagnostik und Übungsanleitungen (90 Minuten): 170,- €

 

Erster Wiedervorstellungstermin nach ca. 8 Wochen: 60 – 80,- € (je nach Zeitaufwand)

 

Elternberatung

 

Eltern, die Rat und Beistand im Umgang mit

  • Schulproblemen
  • Lernverweigerung

 

brauchen, beraten wir professionell und konstruktiv. Im Zentrum unserer Arbeit steht immer das Kind. Wenn gewünscht, nehmen wir Kontakt zur Schule oder den Lehrer_innen auf und entwickeln gemeinsam Unterstützungsmöglichkeiten und Wege zu freudvollem Lernen!

Jedes Kind will Leistung zeigen!


 

Für eine Beratung (90 min) berechnen wir 120,- €.

 

 

7EVENTY4 GbR